Kokosblütenzucker, die natürliche Süße!

Kokosnuss Zucker
Thailändischer Online-Lebensmittelladen auf www.desiam.com

Kokosnusszucker, ein Hauch von natürlicher Süße.

Kokosblütenzucker ist die beliebteste Form des Süßungsmittels in Thailand. Diese braune, unraffinierte Köstlichkeit stammt von der Kokosnusspalme, die im ganzen Land frei wächst. Kokosblütenzucker wird in der thailändischen Küche schon seit Jahrhunderten verwendet, lange bevor man den heute üblichen granulierten weißen Zucker kannte. Diese natürliche Zutat hat im Vergleich zu herkömmlichem Zucker viel mehr Geschmackstiefe und ist zudem eine gesündere Option.

Kokosnuss Zucker
Zuckerpalme mit Sonnenaufgang in der Provinz Ayutthaya

Woher kommt es?

Das traditionelle Verfahren zur Herstellung von Kokosnusszucker beginnt damit, dass ein tapferer und agiler Bauer auf die Kokospalme klettert und die Blütenknospe anschneidet. Dabei tritt ein milchiger Saft aus, der durch Bambusrohre aufgefangen und in einen großen Topf geleitet wird. Anschließend wird die Masse mehrere Stunden lang eingekocht, bis das Wasser verdunstet und ein Zuckersirup zurückbleibt. Zum Schluss lässt man ihn in einer Form aushärten, und ist nach dem Abkühlen sofort verwendbar.

Je nachdem, wie lange es gekocht wird, kann es sich in seiner Süße, Farbe und Konsistenz von Pflanze zu Pflanze erheblich unterscheiden. So kann Zuckerrohr eine weiche, karamellartige Textur haben oder aber hart wie Stein sein, und die Farbe kann von beige bis dunkelbraun reichen

Kokosnuss Zucker
Kokosnusszucker ist eine wichtige Zutat in der thailändischen Küche.

Verschiedene Zuckertypen

Kokosnusszucker stammt aus dem Saft einer Blütenknospe. Der Zucker, den wir täglich konsumieren, wird hingegen aus dem Saft der Zuckerrohrpflanze gepresst und extrahiert.

Im Vergleich zu Rohrzucker ist Kokosnusszucker eine gesündere Alternative, da er kleine Mengen an Mineralien wie Eisen, Kalium, Zink und Magnesium enthält. Außerdem hat er einen niedrigeren glykämischen Index, was eine geringere Auswirkung auf den Zuckerspiegel im Blut zur Folge hat. Zusammen mit der Tatsache, dass er wegen des fehlenden chemischen Prozesses als besonders natürlich gilt, wird er in Küchen auf der ganzen Welt immer beliebter als raffinierter Zucker.

Kokosnuss Zucker
Viele thailändische Salatdressing-Rezepte verlangen nach Kokosblütenzucker!

Geheime Zutat der Thai-Küche

In Thailand wird er sowohl in Desserts als auch in scharfen Gerichten verwendet. Traditionelle Desserts wie süße Frühlingsrollen, Kokosnussflan und klebriger Milchreis enthalten allesamt Kokosnusszucker.

Außerdem wird er oft zu herzhaften thailändischen Grundnahrungsmitteln wie Pad Thai, grünem Curry, Satay-Hühnchen und grünem Papaya-Salat hinzugefügt, um den Geschmack ausbalancieren und zu verbessern. Von den unzähligen Saucen und Glasuren, in denen er enthalten ist, ganz zu schweigen. Um also die typische thailändische Geschmacksintensität zu erreichen, darf man die geheime Zutat nicht vergessen: ein wenig naturbelassenener Zucker.